Geschichte des Pfaffengutes

1244 Erste Hinweise auf das Pfaffengut

1338 ab jetzt gehört das Pfaffengut als "Vorberg zum rotyp" zum Besitz der Niederlassung des Deutschen Ordens in Plauen

1544 Verkauf des Gutes an den ehemaligen Pächter. Dieser wird mit einer Fronauflage belastet. Die Entschädigung besteht aus dem Transport von Zinsgetreide der Kirche, aus 58 Dörfern (Pfaffenscheffel) nach Plauen und in der Haltung eines Pferdes für Landdiakonie.

1654 das Gut wird in einem Kaufbrief erstmalig unter der heutigen Bezeichnung "Pfaffengut" erwähnt

1887 Die Plauener lndustriellen Max und Enno Hartenstein erwerben das Pfaffengut einschließlich 75 Hektar Ackerland, 14 Hektar Wald, 28 Rindern und 4 Pferden.

1897 Wohn- und Stallgebäude brennen aus (der Wiederaufbau erfolgte bald darauf).

1939 die Stadt Plauen kauft das Gut

1949 das Gut wird vom VEG Christgrün genutzt. Es erfolgt der Aufbau einer intensiven Fasanenzucht durch das VEG Mastkombinat Plauen - Reißig. Anlage und Umgebung des Pfaffengutes werden zum bezirksgeleiteten Jagdgebiet erklärt.

1992 die Stadt Plauen erhält durch Rückübertragung das Pfaffengut als Eigentum zurück

1993 der BUND pachtet das Pfaffengut und beginnt den Aufbau des vogtländischen Umwelt- und Naturschutzzentrums.

1998 Gründung des "Förderverein Pfaffengut e. V." (8.Mai)  Sein Ziel ist es, den Ausbau des Pfaffengutes zu einer ökologischen Bildungs-, Begegnungs- und Arbeitsstätte allseitig zu unterstützen.

Pfaffengut Plauen

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Pfaffengut Plauen    Pfaffengutstraße 16    08525 Plauen